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Fahrrinnenanpassung, Anpassung der inneren Hafengewässer und Hafenausbau Wismar

Hafen WismarDie Fortsetzung der dynamischen Entwicklung des Werft- und Hafenstandortes Wismar wird in Zukunft nur durch die Erweiterung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen ermöglicht. Für die Produktion bzw. die Überführung moderner Schiffe reicht die vorhandene Fahrrinnentiefe nicht mehr aus. Darüber hinaus werden für die prognostizierte Erhöhung des Güterumschlags im Seehafen einerseits mehr Umschlagsanlagen bzw. -flächen und andererseits Anläufe von mehr und größeren Schiffen erforderlich. Insofern genügen die verfügbaren Fahrrinnentiefen und -breiten der in den 1990-er Jahren erfolgten Fahrrinnenanpassung bereits in der nahen Zukunft nicht mehr den Anforderungen. Wegen der positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehen am Standort Wismar nachfolgend aufgeführte Ausbauvorhaben in zeitlich enger Abfolge an:

Hieran sind insgesamt zwei Vorhabensträger, das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck (WSA Lübeck) für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und die Hansestadt Wismar beteiligt, die auch die Belange der Seehafen Wismar GmbH und der Nordic Yards Wismar GmbH vertritt. Gemäß der gesetzlichen Bestimmungen wurde durch die zuständigen Behörden entschieden, für alle Teilvorhaben einschließlich der damit verbundenen Boden und Baggergutumlagerungen ein einheitliches Planfeststellungsverfahren nach § 14 WaStrG mit einer alle kumulativen Wirkungen der Einzelvorhaben berücksichtigenden, integrierten UVP durchzuführen.

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